Montag, 10. Juli 2017

Resteküche: Flamkuchen mit Blätter-Allerlei


Ich habe nicht gerne Reste beim Kochen übrig, die ich in den (Bio-) Müll werfen muss. Das ist Lebensmittelverschwendung und das will ich ändern! Deshalb zeigte ich euch letztens, was ich aus Radieschenblätter am Liebsten mache: Radieschenblätter-Suppe. Eine weitere Mahlzeit, die es bei mir sehr häufig gibt und aus Resten besteht: Flamkuchen mit Blätter-Allerlei. Und das mache ich so...

Was brauchst du dazu?
  • Viele Gemüse-Blatt-Reste, ich verwende gerne das Grün von Rote Beten, Radieschen oder Kohlrabi. Sollte ich nicht genug haben, fülle ich mit Mangold (oder Spinat, je nach Jahreszeit) aus dem Garten auf. 
  • Zusätzlich verwende ich aus optischen und geschmacklichen Gründen noch ein weiteres Gemüse als Belag, bei mir ist das häufig Paprika oder Pilze, Tomate funktioniert auch gut (je nach dem, was grade da ist... dieses mal war es Paprika gerettet über foodsharing)
  • Käse, ich benutze meist Feta, der bringt gleich ordentlich Geschmack mit
  • Klassischer weise würde man eher Creme Fraise oder Schmand als Untergrund wählen, ich verwende allerdings Jogurt, das bekommt man nämlich im Pfandglas und habe ich meist eh zu Hause
  • Teig für ein Blech aus 200g (Vollkorn-) Mehl, Salz, 2 EL Öl und ca. 125 ml Wasser


So gehts
Die Stiele (Rote Bete und Mangold) dünste ich ich immer vor und gebe dann die letzte Minute noch die kleingeschnittenen Blätter dazu, damit sie noch zusammenfallen. Von den Kohlrabi-Blättern verwende ich die Stiele übrigens nicht, die sind mir zu zäh.
Den Teig kneten, ausrollen, Jogurt drauf und belegen. Ich backe das Ganze dann bei 200°C für ca. 10-15 Minuten, bis es gut gebräunt ist.


Variationen
Mit dem Belag sind einem natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe so auch schon Zwiebel-Flamkuchen gemacht, als ich mal fast gar kein Gemüse mehr da hatte. Oder man bäckt das Ganze eher als Pizza und ersetzt den Jogurt durch Tomatensoße. Seid kreativ :-)

Weil es wieder wunderbar passt, verlinke ich das Rezept zu Maria von widerstandistzweckmäßig und ihrer Linkparty "Resteküche". Schaut mal vorbei, da gibt es so viele tolle Rezepte!

Ebenso ist ist das Verwenden von Lebensmittelresten nachhaltig, deshalbt verlinke ich das Rezept auch zu Einab :-) Dort findet ihr wunderbare Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil, DIYs und vieles mehr.

Kommentare:

  1. Hallo!

    Das ist wirklich ein ganz wunderbares Rezept. Ein guter Tipp mit dem vorherigen Dünsten vom Gemüse. Dann braucht der Flammkuchen nicht so lange. Das werde ich mir merken!

    Danke fürs Verlinken zu meiner Resteküche und zu EiNaB!

    lg
    Maria

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    1. Hallo Maria,
      freut mich, dass dir das Rezept gefällt :-)
      Danke für deinen lieben Kommentar!
      Viele liebe Grüße,
      Steffi

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  2. Hallo Marlia,
    das klingt lecker, jetzt weiß ich, was ich morgen gleich mal ausprobiere! Sammelst du die Resteblätter im Kühlschrank? Vielen Dank fürs Verlinken auf EiNaB!
    Viele Grüße,
    Marlene

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    1. Hallo Marlene,
      ui, da bin ich gespannt :-) Ich würde mich freuen, wenn du berichtest :-)
      Ja genau, ich sammle sie im Kühlschrank, eingewickelt in ein Geschirrhandtuch. So bleiben sie meiner Erfahrung nach am längsten frisch!
      Ich wünsche dir Guten Appetitt!
      Viele liebe Grüße,
      Steffi

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