Montag, 22. Februar 2016

Chaosfreies Kinderzimmer - Kleidung und ein Fazit

Ich hatte mir ja fest vorgenommen mich im Januar mit der Ordnung im Kinderzimmer zu beschäftigen und am Anfang hatten wir auch schon fleißig aussortiert. Passend dazu gab es bei Birgit eine wunderbare Challenge, sehr lesenswerte Beiträge! Das letzte Mal habe ich eine Bestandsaufnahme der drei Problemzonen Bücher, Kinderkunst und Kleinteile gemacht. Dieses Mal möchte ich euch noch ganz kurz einen Einblick in unsere Kleiderschränke geben und ein Fazit ziehen - etwas verspätet, aber besser als nie.

Unser Kleiderschrank - ein Kompromiss
Als der kleine Bruder noch in meinem Bauch war, hatte mich der Nestbautrieb gepackt und wir haben einen neuen Kleiderschrank für das Kinderzimmer angeschafft. Seitdem der Große auf der Welt ist, suchte ich einen nach meinen Wünschen (Massivholz, nicht zu "massig", bezahlbar) und fand keinen. Auch der jetztige ist nur ein Kompromiss, aber das Provisorium dazwischen wollte ich nicht mehr haben.

Sortierung
Mittlerweile haben wir nach einigen Versuchen eine gute Sortierung für die Klamotten gefunden, denn der Große sucht sich oft seine Sachen zumindest teilweise selbst aus. Vorne - hinten - unten - oben, für uns jetzt perfekt nach häufig und selten getragen und den Jahreszeiten. Das bedeutet aber auch, ich räume im Jahresverlauf immer wieder mal um: T-Shirts vor, dicke Pullis nach hinten. Im Idealfall ist es dann immer so, dass das am Meisten benötigte vorne liegt.


To do: Gaderobe für Kleidung, die man nochmal anziehen kann
Auf meiner To-do Liste steht weit oben, dass wir unbedingt eine Gaderobe im Kinderzimmer für die Sachen benötigen, die schon getragen, aber noch gut sind. Die fliegen hier aktuell immer irgendwo rum liegen meist einfach auf einem Hocker. Ich möchte die Gaderobe aus dem Flur gerne dazu im Kinderzimmer nutzen, weil der Papa eh eine neue größere für die Jacken und Mützen bauen will. Sobald er damit fertig ist, wird umgehängt. Und dann gibts da hoffentlich endlaich auch ein bisschen weniger Chaos!

Chaos ist auch gut?!
Wie Birgit schreibt, Chaos im Kinderzimmer gehört dazu. Dafür sind es Kinder, das ist gut und richtig. Trotzdem ist das Kinderzimmer eben auch ein Raum meiner Wohnung und irgendwie muss ich damit leben können. Ich finde es wichtig, eine gewisse Grundordnung sehr schnell wieder herstellen zu können und das ist eben mit weniger (Spiel-) Sachen doch einfacher.

Ein guter Weg
Ich fand es sehr interessant mir klarzumachen, dass in dem Kinderzimmer hier schon vieles auf einem guten Weg ist. Einige Sachen hatte ich schon vor längerem umgesetzt und manches ist schon in Planung. Trotzdem ist natürlich noch viel verbesserungsbedarf da.

Weniger hinein lassen
Was mir sehr wichtig erscheint: Weniger hinein lassen! Also vor allem auch nochmal das eigene Kaufverhalten überdenken, denn (zum Glück) geht das meiste ja noch von uns Erwachsenen aus. Der Große hat mit seinen 3,5 Jahren noch nicht allzuviele Wünsche und ist da noch beeinflussbar. Zu Ostern wünscht er sich ein spezielles Buch, das wir letztens aus der Bücherei ausgeliehen hatten und viele Ostereier. "Ganz viele Ostereier, bitte Mama!" Okay. Die liegen dann wenigstens nicht im Kinderzimmer. So einfach kanns sein.

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