Montag, 8. Juni 2015

Hexagon-Liebe



Hätte mir jemand erzählt, dass ich neuerdings dem Hand-Nähen verfallen bin, hätte ich ihn bis vor kurzem für verrückt erklärt. Bevor ich eine Nähmschine hatte, habe ich das mal probiert und fand es - ehrlich gesagt - schrecklich. Das dauerte mir zu lange und meine Nähte waren alle krumm und schief. Letztens habe ich bei Franzi aber von ihrer Hexagon-Liebe gelesen - danke an dieser Stelle auch nochmal für den schönen Stofftausch - und ich war fasziniert. Das hat mir so gut gefallen, dass ich es gleich mal ausprobiert habe...


Ich habe mir eine Hexagon-Schablone gebastelt, viele davon aus (Schmier-)Papier ausgeschnitten und dann mit Stoff ummantelt. Wie das genau funktioniert, könnt ihr hier nachlesen. Das ganze nennt sich English Paper Piercing und ist eine Patchwork-Methode, die man nur von Hand nähen kann. Und was soll ich sagen, es macht richtig viel Spaß! Ich bin hier grade fleißig am heften und zusammennähen, alles eben von Hand. Das ist die ideale Verwendung für kleine Stoffreste, die sonst oft im Müll landen. Ich kann gar nicht mehr verstehen, wieso ich das früher nicht mochte...


Dabei hat das von-Hand-Nähen grade im Sommer so viele Vorteile: man kann das nämlich auch auf der Terasse machen (ohne dazu die Nähmaschine durch die Gegend zu schleppen), immer wieder ein kleines Stückchen. Und so hat man ganz schnell eine schöne Fläche zusammen.

Habt ihr euch auch schonmal an solchen Hexagonen (oder ähnlichem) probiert?

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