Montag, 8. September 2014

Samenrotation und selbstgemachte Samentütchen

In den Weiten des Internets habe ich eine super Sache entdeckt: die Samenrotation! Jeder sendet einige Samen an Marcel und er verteilt sie dann und sendet dir einen Umschlag mit neuen Samen zurück. Eine wirklich gute Idee wie ich finde, deswegen hatte ich mich schon vor einiger Zeit angemeldet.

Ich glaube jeder Gärtner und vor allem auch die Balkongärtner kennen das Thema, dass man Saatgut eingekauft hat und dann feststellt, dass man eigentlich viel zu viel Saatgut im Vergleich zu dem Platz hat, den man bepflanzen kann. Mir geht es genauso!

So beschreibt Marcel sein Anliegen und ja, mir geht es auch genauso. Ich probiere gerne neue Samen aus, aber obwohl ich einen kleinen Garten habe und nicht nur einen Balkon, ist mein Platz begrenzt.

Los gehts
Ich habe also meine Vorräte durchgeschaut und einiges ausgewählt: Möhren, Kohlrabi, Kapuzienerkresse, Petersilie, Bohnen, Rosmarin und noch einiges mehr. Möhren zum Beispiel habe ich so viele Samen hier, aber irgendwie wollen die bei meinem Boden nicht so richtig gedeihen. Bei Kohlrabi ist es ähnlich. Die Kapuzienerkresse ist selbstgesammelt von meinen Pflanzen. Rosmarinsamen hatte ich mal eine Tüte geschenkt bekommen, aber damit könnte ich bestimmt einen ganzen Laden ausstatten, wenn aus jedem Samen eine Pflanze wird... Das ist verrückt und braucht kein Mensch in den Massen. Aber mit wenigen Samen kann man ja durchaus was anfangen...



Samentüten
Da ich das Saatgut in kleinere Portionen aufteilen wollte, habe ich schnell ein paar Samentüten hergestellt. Meine Tüten sind ein kleines Upcycling-Projekt und supereinfach herzustellen. Ich braucht dazu bloß alte Zeitschriften, ein bisschen Packpapier und eine Nähmaschine. Aus den Zeitschriften habe ich schöne Bilder ausgeschnitten, etwas größer als später die Tüten werden sollen. Das Packpapier wir dann passend zu jedem Bild ausgeschnitten. Nun mit der Nähmaschine das Bild und das Papier an drei Seiten zusammennähen, beschriften und befüllen, und dann ganz verschließen. Wenn man die Ränder mit einer Zickzack-Schere zurechtschneitet, siehts noch schöner aus!

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober, ihr könnt euch also auch noch anmelden! Habt ihr Lust?
Wie bewahrt ihr euer Saatgut auf, besonders das selbstgesammelte?

Kommentare:

  1. Hallo, erst einmal vielen Dank für das Verlinken und auch für die nette Werbung :-) Ich bewahre mein Saatgut in einer Holzkiste auf. Das ist eher schon eine Truhe geworden in der ich alles entweder in den Original-Samentüten oder in mit Klebeband versehenen kleinen Filtertüten aufbewahre. Da ich handwerklich nicht gerade die Leuchte bin und auch keine Nähmaschine bedienen kann, ist das für mich die einfachste Weise :-) Deine Umschläge hatte ich schon bei Erhalt bewundert. Es sind kleine Kunstwerke! LG, Marcel

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    1. Danke dir :-)
      Filtertüten sind auch eine gute Idee!
      Ich bin schon sooo gespannt auf meinen Rückumschlag *hippel* und nochmal ein riesengroßes Dankeschön für die ganze Arbeit, die du dir machst :-)
      Viele liebe Grüße,
      Marlia

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